Alle Events im Oberpfälzer Wald

Feb
1
Fr
Qualifizierungskurs Tagespflege
Feb 1 – Mai 31 ganztägig
Qualifizierungskurs Tagespflege

In Kooperation mit der Stadt Weiden, dem Kreisjugendamt Neustadt an der Waldnaab und dem Kreisjugendamt Tirschenreuth wird ab Februar bis Mai 2019 ein Qualifizierungskurs für angehende Tagesmütter und Tagesväter im Umfang von 100 Stunden stattfinden.

Die Tagespflege ist neben institutionalisierten Betreuungsformen wie Krippen, altersgeöffneten Kindergärten und Horten, insbesondere in Rand- und Ferienzeiten eine unverzichtbare Ergänzung des Betreuungsangebots im Landkreis. Sie hat ihre Stärken insbesondere in der Familiennähe und in flexiblen Betreuungszeiten.

Die besondere Bedeutung der Tagespflege im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit wird dadurch unterstrichen, dass die Betreuungszeiten individuell zwischen Eltern und Tagesmüttern vereinbart und flexibel auf die Arbeitszeiten der Eltern abgestimmt werden können. Vor diesem Hintergrund wird dem Ausbau der Tagespflege als sinnvolle und notwendige Ergänzung zu den institutionellen Kinderbetreuungsangeboten eine hohe Bedeutung beigemessen.

Interessierte Bewerber wenden sich bitte an: Martina Fuhrmann, Johannisstraße 6, 95643 Tirschenreuth, 09631/88497, E-Mail: martina.fuhrmann@tirschenreuth.de

Mrz
10
So
Zeit für Engel @ Kloster Speinshart
Mrz 10 um 16:00 – Apr 22 um 17:00

Engel_2018 Ausstellung SpeinshartSpeinshart. Am Sonntag, 10. März 2019 um 16 Uhr wird im Oberen Konventgang eine Ausstellung von Bärbel und Horst Kießling eröffnet. Sie zeigen Engelskulpturen aus isländischem Schwemmholz, das die beiden Künstler auf Reisen über die Insel gefunden haben und sie zu einer intensiven Schaffensperiode anregte. 
 
Bärbel und Horst Kießling aus Marktredwitz sind regional sowie international anerkannte Künstler. Beide erhielten die offizielle Würdigung als Künstler der Metropolregion Nürnberg. Sie arbeiten in vielen Techniken der Malerei, Grafik und Installation, aber auch im Plastischen besticht ihr Werk durch eine große Vielfalt, die sich nicht durch Grenzen festlegen lassen will.

Die Eröffnung am Sonntag, 10. März im Oberen Konventgang um 16 Uhr in Anwesenheit des Künstlerehepaars wird musikalisch umrahmt von Barbara Kießling, Klavier und Dani Wiget, Oboe. Die Arbeiten von Bärbel und Horst Kießling im Oberen Konventgang sind von 10. März bis einschließlich Ostermontag, 22. April an allen Sonn- und Feiertagen zwischen 13.30 und 17 Uhr zugänglich. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Besichtigung gerne auch auf Anfrage (09645/601 93 601) möglich.

Mrz
22
Fr
„Kaviar trifft Currywurst“: Basalttheater lädt ein @ Jannersaal
Mrz 22 um 18:00 – Apr 7 um 0:00

Parkstein. Das Basalttheater Parkstein e.V. lädt alle Interessierten zu dem Theaterstück „Kaviar trifft Currywurst“ ein. Die Komödie über Schein und Sein der Edelgastronomie in drei Akten von Winnie Abel / Plausus Theaterverlag findet an sieben Abenden im Jannersaal in Parkstein statt. Regie führt Susanne Spörer. 

Das Stück handelt von der Kneipenwirtin Erna Wutschke, die innerhalb von 24 Stunden ihre heruntergekommene Eckkneipe in ein Edel- Lokal verwandeln, denn ihr neureicher Cousin hat seinen Besuch angemeldet. Damit er ihr Geld für die Kneipe leiht, hatte Erna ihm vor Jahren erzählt, sie betreibe ein gutlaufendes Edel-Restaurant – was sie aber hat, ist eine schlechtlaufende Eckkneipe. Jetzt muss die bodenständige Erna plötzlich so tun, als sei sie eine Spitzengastronomin und der beschaulich triste Kneipenalltag steht auf dem Kopf. Stammkundin Sandy, die sonst in der Kneipe ihren Frühschoppen einnimmt, muss in die Rolle der feinen Kundin schlüpfen, Ernas tollpatschiger Lebensgefährte jagt als piekfeiner Kellner von einer Katastrophe in die nächste, der schweigsame Stammgast Heini weigert sich standhaft, seine Kneipe zu verlassen und Ernas missgünstiger Nachbargastronom setzt ihr Ungeziefer im Lokal aus. Was folgt, ist ein rasend lustiges Verwechslungsspiel, bei dem schief läuft, was nur schieflaufen kann. Mit vielen Ideen und Ausflüchten scheint es Erna trotzdem zu gelingen, ihren Cousin von dem „Edel-Lokal“ zu überzeugen. Doch als dieser dann auch noch eine Testerin vom Magazin „Der Feinschmecker“ ankündigt, bricht in Ernas vermeintlichem Edel-Restaurant das komplette Chaos aus. Eine urkomische Verwechslungskomödie, die mit jeder Menge Wortwitz den schönen Schein der Spitzengastronomie auf‘s Korn nimmt.

Vorstellungen und Kartenvorverkauf

  • Freitag, 22. März, 20:00 Uhr
  • Samstag, 23. März, 20:00 Uhr
  • Sonntag, 24. März, 18:00 Uhr
  • Freitag, 29. März, 20:00 Uhr
  • Samstag, 30. März, 20:00 Uhr
  • Freitag, 05. April, 20:00 Uhr
  • Samstag, 06. April, 20:00 Uhr

Einlass ist jeweils eine Stunde früher.

Karten gibt es im Vorverkauf unter www.okticket.de oder im Vulkanerlebnis Museum Parkstein. Die Karten kosten 14 Euro inkl. Brotzeit, Kinder bis 14 Jahre kosten 9 Euro.

Weitere Infos unter www.basalttheater.de.

Mrz
23
Sa
KREATIV sein – Dir selber GUTES TUN @ Gartenschulhaus, Eingang Brauhausstraße
Mrz 23 um 10:00 – Mrz 24 um 13:00
KREATIV sein - Dir selber GUTES TUN @ Gartenschulhaus, Eingang Brauhausstraße

DEINE Auszeit in einer besonderen Umgebung!

Dir selber GUTES TUN – Stress, Sorgen, Belastungen für einen Moment ausblenden, zur Ruhe kommen, Spaß haben und Energie tanken!

Ich möchte DICH einladen in einem Wechsel von kreativen Arbeiten und Selbstreflexion NEUES zu entdecken. In einer entspannten Atmosphäre und ohne Druck oder Bewertungen einfach DU SELBST sein zu dürfen.

Wir arbeiten mit verschiedenen Materialien (Acrylfarben, Pinsel, Spachtel, Ton usw.) und verschiedene Techniken – wobei jeder sein Werk individuell gestaltet.

Und wenn du meinst – ICH KANN NICHT MALEN – dann solltest du unbedingt malen und die Stimme wird schweigen (Vincent van Gogh, 1883)

Individuelles Material z. B. Leinwände können vor Ort erworben oder mitgebracht werden!

Leitung: Marion Sandner, Kreativ-Coach

Zielgruppe: Erwachsene

 

max. 10 Teilnehmer/-innen

 

In Zusammenarbeit mit der KEB Tirschenreuth

 

Anmeldeschluss: 15.03.2019

Anmeldung unter Tel.:  09632/9200-44

Buchung und Abrechnung einer Übernachtung im Haus St. Joseph ist über uns möglich.

Mrz
24
So
„Weißt du, wieviel Sternlein stehen? – Altägyptische Astronomie“   @ Keramikmuseum Weiden
Mrz 24 um 11:30

Weißt du, wieviel Sternlein stehen? – Altägyptische Astronomie“ 
Referentin : Roxane Bicker M.A., Ägyptologin, Museum Ägyptischer Kunst München

Foto: SMÄK München

Das Verständnis der alten Ägypter der Natur und ihrer Erscheinungen war das einer vom Göttlichen durchdrungenen Welt, so fuhr der Sonnengott Re am Tag mit seiner Barke über den Himmel und durchquerte in der Nacht die Unterwelt. Wir begeben uns auf eine Reise durch Zeit und Raum und nähern uns dabei einer vollkommen anderen Art der Weltsicht an.

Der Mondgott Thot, Bronze,
Spätzeit, 500-300 v. Chr., ÄS 1068

Teilnahme frei – Nur Eintritt!

VHS Vohenstrauß: Professionelle Rauchentwöhnung @ VHS Vohenstrauß
Mrz 24 um 14:00 – 18:00

Sonntag, 24. März: 14 bis 18 Uhr „Professionelle Rauchentwöhnung“, Martina Gradl, Gebühr 120 Euro. VHS, Wernbergerstr. 12

Ist der Entschluss gefasst das Rauchen aufzuhören, lässt sich der Rauchstopp sehr gut mittels Hypnose umsetzen. Im Rahmen einer Gruppenbehandlung wird die Verhaltensanalyse individuell aufgenommen. Hier ist der positive Aspekt der Gruppendynamik ein zusätzlich förderlicher Anteil. Die Rauchentwöhnung dauert in der Gruppe ca. 4 Stunden. Inhalte des Seminares sind:

– Aufklärung, wie und warum Hypnose wirkt
– Verhaltensanalyse Rauchgewohnheit
– Besprechung Rückfallprophylaxe
– Hypnosebehandlung
– Behandlungs-CD

Rauchen ist eine Sucht und ein gewohntes Verhalten. Die Zigarette ist teilweise schon über viele Jahrzehnte ein treuer Begleiter und bestimmt den Tagesablauf. Da Rauchen keine körperliche Sucht ist, kann diese ohne Nebenwirkungen beendet werden. Es gilt aber die goldene Regel, die nach der Rauchentwöhnung zu beachten und einzuhalten ist: „Zu der einen Zigarette NEIN zu sagen, diese führt meistens wieder in die Sucht!“. Ein Nichtraucher würde nie auf den Gedanken kommen eine Zigarette zu rauchen, bei einem ehemaligen Raucher ist aber das Suchtgedächtnis trotzdem noch vorhanden! – deshalb führt diese eine Zigarette, gleich oder später meistens wieder zurück in das alte abgelegte Verhalten!

Auch bei einem Rückfall greift die Hypnose wieder sehr gut und leitet den gewünschten Rauchstopp ein.

In meiner Praxis wird die Rauchentwöhnung individuell durchgeführt. Auch bei 2 oder mehreren Teilnehmern im Rahmen einer Gruppenbehandlung wird die Verhaltensanalyse individuell aufgenommen. Hier ist der positive Aspekt der Gruppendynamik ein zusätzlich förderlicher Anteil.

Fällt das Aufhören im Ausnahmefall nach der Hypnose trotzdem schwer sind es oft andere Gründe, die noch gesehen und bearbeitet werden müssen. Auch das wird im Rahmen der Behandlung besprochen, so dass es keinen Grund mehr gibt weiter zu rauchen. Hier liegt es dann im Ermessen des Klienten bei Bedarf tiefgründiger zu arbeiten.

Mut für BRK Bereitschaft Weiden @ Augustiner Kirche Weiden
Mrz 24 um 17:00
„Kaviar trifft Currywurst“ in drei Akten @ Parkstein, Gasthof Janner
Mrz 24 um 18:00

Veranstaltung ist ausverkauft!

"Kaviar trifft Currywurst" in drei Akten

Panik bei Erna Wutschke! Sie muss innerhalb von 24 Stunden ihre heruntergekommene Eckkneipe in ein Edel-Lokal verwandeln, denn ihr neureicher Cousin hat seinen Besuch angemeldet. Damit er ihr Geld für die Kneipe leiht, hatte Erna ihm vor Jahren erzählt, sie betreibe ein gutlaufendes Edel-Restaurant. – Was sie aber hat, ist eine schlechtlaufende Eckkneipe. Jetzt muss die bodenständige Erna plötzlich so tun, als sei sie eine Spitzengastronomin und der beschaulich triste Kneipenalltag steht auf dem Kopf. Stammkundin Sandy, die sonst in der Kneipe ihren Frühschoppen einnimmt, muss in die Rolle der feinen Kundin schlüpfen, Ernas tollpatschiger Lebensgefährte jagt als piekfeiner Kellner von einer Katastrophe in die nächste.

AB IN DEN SÜDEN @ Neunburg vorm Wald, Schwarzachtalhalle
Mrz 24 um 19:00

AB IN DEN SÜDEN

AB IN DEN SÜDEN ist eine unterhaltsame Urlaubsreise durch die Welt der deutschen Musik. Drei Paare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen im Ferienhotel an Italiens Mittelmeerküste aufeinander und sorgen mit ihren Flirts, Launen und liebenswerten menschlichen Dramen für einige Verwirrung und Kuriositäten. In der professionell choreografierten Show verbinden sich Klassiker wie ANITA, ATEMLOS, ER GEHÖRT ZU MIR, TAGE WIE DIESE, SCHULD WAR NUR DER BOSA NOVA, VERDAMMT, ICH LIEB DICH, WAHNSINN, MAJOR TOM u.v.m.gekonnt mit der Story. Schnell überträgt sich die spritzige Stimmung von der Bühne auf das Publikum, das sich anhand der eingängigen Hits und der perfekt sitzenden Pointen des Mitsingens und Mitfeierns nach kürzester Zeit nicht mehr entziehen kann.

Ausstellung: Zeichnungen und Keramik – Georg Kleber @ Kunstverein Weiden
Mrz 24 um 20:00

 

Unter dem schlichten Titel „Zeichnung und Keramik“ bietet der Kunstverein Weiden vom 8.3. bis zum 7.4. Einblicke in das Werk des 1956 geborenen Augsburger Künstlers Georg Kleber.

Auf inhaltlicher Ebene reflektieren die Exponate, Darstellungen unterschiedlichster Klein-Gegenstände aus Natur und Handwerkswelt, die klassische Tradition des Realismus. Dabei wird unabhängig von Klebers realistischem Narrativ das handwerkliche Vermögen selber, über das der Künstler virtuos verfügt, zu einem gleichwertigen Thema.

ZEICHNUNG UND KERAMIK Georg Kleber
Wann? 8.3. – 7.4. 2019 Vernissage Fr. 8.3. 20 Uhr
Wo? Kunstverein Weiden Ledererstrasse 6, 92637 Weiden
Öffnungszeiten: geöffnet Do – Sa 20 Uhr – 24 Uhr So 14 – 18 Uhr, durch Cafe Neues Linda

Über GEORG KLEBER

Georg Kleber, der 1984 – 89 an der Universität Augsburg Kunstpädagogik studierte und 1990 – 95 Meisterkurse bei Helmut Rieger, Tim Ulrichs und Rudolf Schoofs belegte, ist seit 1988 freischaffender bildender Künstler. Neben seiner Tätigkeit als Zeichner, Maler und Bildhauer, tritt er als Veranstalter von Kunstkursen und als Autor kunstpädagogischer Bücher auf.

In seiner bildnerischen Arbeit setzt er Figur, Gestik und Farbfeld bzw Material spannungsvoll ins Verhältnis, wobei das gestische Moment, die malerische Ganz-Körper-Bewegung als Ausdruck des existentiellen Entwurfs und des menschlichen In-der-Welt-Seins als Körper tragende Qualität hat. Dieses Muster, das sich auch als Mischung von körperlich intuitivem Bewegungsraum mit rational-geometrischer Raum-Architektur beschreiben lässt, tritt in der Keramik beispielhaft verknappt in Erscheinung.

Hier erfährt der Betrachter zwei Formen räumlicher Suggestion, die sich die Waage halten, im Spiel der malerischen, flächenräumlichen Arabeske, die sich zwischen Figur und Kalligraphie bewegt, und der realen Dreidimensionalität des keramischen Kegels.

Die zeichnerischen Exponate entwickeln sich inhaltlich noch weitgehender. Hier wird die Ausstellung zum Museum, in dem wir das Handwerkszeug als Erweiterung der menschlichen Organe kennenlernen. Der kleine Gegenstand aus Technik und Natur, dessen Größe sich zwischen der Größe von Wespen, Händen, Baustrahlern und Angelspulen bewegt, wird an diesem Ort geadelt.

Der Künstler zeigt zusätzlich zum rein graphischen Repertoire sachprägnant skizzierte und ausgeführte Ding-Ansichten, sie beinhalten einen renaissanceartigen, vielleicht auch kurvig jugendstilartigen Raumbezug, der uns mit Leonardo und Menzel und anderen verlinkt, diese Beispiele aus der Kultur des Naturstudiums integriert der Künstler in den ästhetischen Empfindungsraum seiner Zeichnungen, der auch deutlich lyrische Züge besitzt; er baut damit ein dialektisches Bedeutungs-Feld auf, in das sich der Mensch als Arbeiter und Benutzer der abgebildeten Geräte und als das biologische Wesen, das er selber ist, hineindenken lässt.

Die Ansammlung der Gegenstände ist zufällig, heterogen, Verbindung schafft die Kleinheit, die Zeichen sorgfältiger Betrachtung und der graphische Dreh, der jedes einzelne Ding-Portrait zur Metapher und zum Modell des Lebens-Räumlichen im Ganzen erweitert.

Dabei klingt aus dem Hintergrund des sensibel in seinen Hell-Dunkel- Valenzen ausgewogenen Ding-Panoramas und der kunstgeschichtlichen Betrachtung die alte Polarität unserer Kultur heraus:

Arbeit als menschliche Selbst-Entfremdung und als der repressive Prägestempel des menschlichen Körpers, und: Arbeit als der gesellschaftliche Rahmen individueller Selbstverwirklichung, in dem es dem einzelnen möglich ist, so das berühmte Marx-Zitat, “ morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden“ .

 

Von Wolfgang Herzer